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Neue Gefahr beim Onlinebanking

 

Nicht nur beim Onlineshopping können Gefahren lauern, auch beim Onlinebanking sollte man sehr sorgsam umgehen.
Kriminelle versuchen mit immer neuen Methoden an die Daten unseres Girokonto oder P-Konto zu gelangen um diese dann missbräuchlich zu verwenden.

Erst vor kurzem haben die Experten des Sicherheitssoftwareherstellers Trend Micro eine neue ZBOT-Variante festgestellt.
Dieser neue Schädling ist so aufgestellt, dass er mit seinen Aktivitäten die Kunden von europäischen Geldinstituten ins Visier nimmt.
Darunter sind auch viele Bankkunden von deutschen Geldinstituten.
Sollte die Bank die IT-Dienstleistungen von Fiducia in Anspruch nehmen, besteht die Gefahr, dass der ZBOT zuschlägt.
Bei dem ZBOT handelt es sich um ein sogenanntes Botnet, welches geschaffen wurde, um den Bankkunden ihre Zugangsdaten zu stehlen um an die ersparnisse auf dem Konto zu gelangen.
Die Hacker, die hinter diesem Botnet stecken, gehen dabei sehr professionell und gut organisiert vor.

"Zurzeit haben wir Daten, die zeigen, dass einige Banken tatsächlich das Ziel der Verbrecher sind", so die Aussage von Ivan Macalintal, Senior Threat Researcher bei Trend Micro.
Es ist noch nicht sehr lange her, da wurde vom Softwarehersteller Trend Micro eine Abhandlung zum Aufbau und zur Wirkungsweise eines ZBOT vorgestellt.
Bei den Hackern ist diese Art der Software als Commodity-Crimeware bekannt und wird in einschlägigen Foren im Internet offen gehandelt.

Einige der fragwürdigen Anbieter von Schadsoftware gehen inzwischen soweit, dass sie ihre kriminellen Angebote als Service bündeln. Man könnte also von "Crimeware as a Service" sprechen.

Mittlerweile haben die Experten herausgefunden, dass die neuen Varianten von TROJ_ZBOT.BYP die gleichen Domains nutzen und auf dem gleichen Server bereitgestellt werden.
Weiterhin ist bekannt, dass dieser Server sich in Serbien befindet.